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Empfehlungen:




 

 

  Fahrbericht Porsche S4 Cabrio
Windmaschine mit Kurvengier


Eine der faszinierendsten Fahrmaschinen ohne Dach ist fraglos der 911 Carrera 4S: schön, stark und auf Knopfdruck giftig. Eindrücke von einem, der zum ersten Mal Porsche fuhr.

Es gibt nur eine Handvoll Autos, bei denen schon der Name Programm und Verpflichtung zugleich ist. Porsches 911er gehört zweifellos dazu. So ziemlich jeder hat eine Vorstellung von dem Sportler aus Zuffenhausen: Schnell in erster Linie, schön dazu und in jeder Generation technisch absolut "cutting edge". Alles richtig, aber nicht die ganze Erklärung des Phänomens. Der 911er ist eine der Automobil-Ikonen, bei denen das Gesamtpaket wohl immer mehr war, als die Summe der nackten technischen Daten. Am 22. Oktober 2005 liefert Porsche den nächsten Beweis für diese Erkenntnis: das 911 Carrera 4S Cabrio.

Wenn man sich der neuen Zuffenhauser Windmaschine nähert, dann sollte man es von hinten tun. Die ohnehin beeindruckende Heckansicht des Elfers ist bei den Allrad-Versionen um 44 Millimeter in die Breite gewachsen. Speck auf den Hüften? Mitnichten! Eher ein Zuwachs an automobilem Sex-Appeal: Unter den breiten Kotflügeln mächtige 305er-Walzen auf 19-Zoll-Alus, dazwischen das Herz des Sportlers. Eine Perspektive, die ziemlich sicher dafür entschädigt, daß man von einem Carrera Cabrio überholt worden ist.

Aber der beste Platz ist nicht hinterm, sondern im Auto – bevorzugt vorne links. Ich entere den Ledersportsitz über den Schweller mit der Alu-Einstiegsleiste, bringe das Lenkrad in Position und greife zum kleinen Wippschalter neben die Handbremse, um das Verdeck zu öffnen. Das funktioniert zwar auch noch bis 50 km/h, aber ich will die Fahrt vom ersten Moment an offen genießen. Jeder, der weiß, wie der Elfer klingt, fragt nicht warum. mehr...



  Fahrbericht Mercedes ML 320 CDI
Mit dem Zweiten fährt man besser


M-Klasse, zweiter Versuch: Das Ergebnis ist schon auf den ersten Blick vielversprechend. Die Technik auch?

Der erste Eindruck ist zwar meistens der entscheidende. Doch jeder verdient eine zweite Chance. Also reden wir nicht mehr von den Problemen der ersten und dennoch äußerst erfolgreichen M-Klasse (Debüt 1997), sondern widmen uns der Anfang Juli 2005 startenden zweiten Auflage.

Sie soll und will natürlich alles viel besser machen. Erster Eindruck diesmal: könnte – nein –, dürfte klappen. Optisch wirkt der leicht gewachsene ML (Länge plus 15, Breite plus 7 cm) jetzt jedenfalls deutlich eleganter und energischer. Manche Zeitgenossen erinnert die trendige Mercedes-Mode allerdings zu stark an Lexus oder Kia. Wenn Sie mich fragen: reine Geschmackssache.

Kaum zwei Meinungen dürfte es dagegen über das geben, was unter der jetzt selbsttragenden Blechhaut steckt. Da wäre zunächst mal das wahrhaft großzügige Raumangebot. Weder vorn noch hinten kneift es, auch zu fünft kommt keine Platzangst auf, die Polster passen nahezu perfekt. War der Vorgänger schon groß, wird es im neuen annähernd gigantisch – und auch beim Gepäck muß nicht übermäßig gespart werden. Also alle Mann an Bord und los. mehr...
 
 
         
  Fahrbericht Lexus RX 400h Doppelter Spaß

Toyota bringt den ersten Hybrid mit Gute-Laune-Garantie. Mit der Kraft von zwei Herzen spurtet er wie ein Sportler und spart wie ein Diesel.

Die fetten Jahre sind vorbei. Das spüren mittlerweile sogar die US-Autofahrer, die bislang davon ausgingen, Energieverschwendung sei ein von Geburt an erworbenes Grundrecht aller Amerikaner. Seit in dem Land der Bigblocks Sprit teurer ist als Coca-Cola, aber der Funken zum sparsamen Diesel einfach nicht überspringen will, denken auch die US-Autohersteller über Alternativen zu ihren gefräßigen Sauriern nach.

Viel mehr als publicityträchtige Absichtserklärungen sind dabei allerdings noch nicht herausgekommen. Obwohl GM bereits 2000 tönte, spätestens 2004 Hybridantriebe für SUV und Pick-ups anzubieten, parken noch immer keine grünen Autos im Programm. Mittlerweile rudert GM-Entwicklungschef Bob Lutz gar zurück und bedauert, "nicht rechtzeitig auf den Hybrid-Zug aufgesprungen zu sein".

Ganz anders Toyota. Während auch deutsche Hersteller noch an Hybriden tüfteln, sich die Technik nicht leisten wollen oder mit Alibi-Studien ihre Versäumnisse offenbaren, haben es die Japaner in den USA geschafft, den Hybrid aus der Öko-Ecke zu rollen und szenetauglich zu vermarkten. Der Lohn: 54.000 bereits verkaufte Prius, 2005 sollen es über 100.000 sein. Die meisten in Kalifornien, wo Gouverneur Arnold Schwarzenegger Hybridfahrer mit einem Steuerbonbon von 4000 Dollar lockt. mehr...


  Fahrbericht Nissan Pathfinder SE 4x4

Er hat alles, was ein moderner Geländewagen braucht: permanenten Allradantrieb, elektronische Antriebsschlupfregelung, Untersetzung, Einzelradaufhängung rundum, drei Sitzreihen mit Platz für sieben Personen (ab Ausführung Elegance). Beim neuen Pathfinder handelt es sich nicht etwa um einen riesengroßen X-Trail, auch wenn der variable Allradantrieb via Lamellenkupplung (per Drehschalter bei losem Untergrund sperrbar) an das Erfolgs-SUV erinnert. Untersetzung, Leiterrahmen und die kurzen Karosserieüberhänge rüsten ihn auch für den härteren Einsatz – schließlich soll er den mittlerweile zwölf Jahre alten Terrano ersetzen.

Das von uns gefahrene Vorserien-Exemplar der US-Version mit V6-Benziner und vier Liter Hubraum fährt sich so amerikanisch wie erwartet – gar so schwammig wird das Fahrwerk garantiert nicht nach Europa kommen. Der große Sechszylinder bietet mehr Drehmoment und PS als die V8-Konkurrenz von Ford, und das spürt man auch beim Fahren. Die Fünfstufen-Automatik brilliert durch Unauffälligkeit, schaltet stets sanft und zum richtigen Zeitpunkt.

Sitze mit viel Unterstützung für die Lendenwirbel laden zum Kilometerfressen ein. Das Cockpit mit seinem vielen metallisierten Kunststoff wirkt in Natura nicht ganz so edel wie auf den Fotos, ist aber klar gezeichnet und problemlos bedienbar.. mehr...



 
 

BMW 3er Touring, mehr Traum als Raum

Er kam, weil er kommen mußte: BMW zeigt erstmals Fotos des neuen 3er Touring. Der Kombi des Bestsellers aus München feiert Premiere auf der IAA-2005 in Frankfurt. Verkaufsstart ist am 17. September, sechs Monate nach Vorstellung der Limosine in Genf.

Wie der Viertürer ist auch der Kombi gewachsen: in der Länge um vier Zentimeter auf 4,52 Meter, in der Breite um acht Zentimeter auf 1,82 Meter und beim Radstand um 3,5 Zentimeter auf 2,76 Meter. Auch das Kofferraumvolumen legte um 25 Liter auf 460 Liter zu. Bei umgeklappter Rückbank steht ein Ladevolumen von 1385 Litern zur Verfügung – nicht schlecht, aber immer noch kein Raumwunder (zum Vergleich: der Opel Astra Caravan hat bis 1570 Liter Laderaum).

Optisch folgt der Kombi bis zur A-Säule der Limousine und zeigt markentypische Eigenschaften wie kurze Überhänge und eine lange Motorhaube. Auch den ausgeprägten Blechknick an den Seiten übernimmt der Touring von der Stufenheckvariante. Das Dach fällt von der B-Säule leicht zum Heck hin ab, während die Fensterlinie ansteigt und dem Kombi einen sportlichen Ausdruck verleiht. Optional bieten die Bayern ein großes Panorama-Glasdach an, das für Open-Air-Gefühl sorgen soll. mehr...



 

Peugeot 1007 Fahrbericht

Du kriegst die Tür nicht zu – was Peugeot hier auf die Räder gestellt hat, verdient meine Bewunderung. Mutig verzichten die Franzosen auf (billigere!) Klapptüren, setzen beim 1007 voll auf Schiebung.

Jeder von uns hat noch den Knall im Ohr, dieses blecherne Krawumms, mit dem VW-Bus-Fahrer beim Schließen der Seitentüren die gesamte Nachbarschaft weck(t)en. Damit der kleine 1007 nicht den leisesten Zweifel an seiner akustischen Zurückhaltung aufkommen läßt, bewegen sich die beiden Türen elektrisch. Das geht entweder per Fernbedienung, Antippen des Türgriffs oder der innenliegenden Wipptasten. Die breiten Pforten öffnen fast lautlos – aber auch sehr langsam – den üppigen Einstieg. Ich entere sofort den Fahrersitz, denn seit Oktober 2002 durfte ich den 1007 (hieß als Studie damals noch Sesame) zwar anschauen, aber noch nicht fahren.

Jetzt ist es also soweit: Fünf Monate vor dem Verkaufsstart in Deutschland (September) sitze ich im 1007 "Sport" mit 109 PS. 16.600 Euro wird das Topmodell inklusive des serienmäßigen 2-Tronic -Getriebes bei uns kosten. Bevor ich aber zu dessen Schaltknüppel oder den beiden Paddeln hinterm Lenkrad greife, kommt mir die Preisidee: Für 16.600 gibt es zwar noch keine fünftürige A-Klasse (die nur elf Zentimeter länger ist, dafür 2250 Euro teurer), aber schon einen veritablen Golf mit 102 PS und der repräsentativeren Länge von 4,20 Metern. Das sind 47 Zentimeter mehr – und genau hier hinkt natürlich der Vergleich. mehr...



 


 






Auto-Reportage